• 24. Februar 2020

Verbessere deine Partnerschaft durch Weiterbildung 

Was erhältst du (neben Sinnerfüllung und Anerkennung) als Lohn aus deiner beruflichen Tätigkeit?

Geld.

Okay, das war einfach.

Was erhoffst du dir als “Lohn” aus deiner Beziehung?

Das ist schon gar nicht mehr so leicht, oder?

Nicht allein sein, Aufmerksamkeit, Sexualität, gemeinsame Erlebnisse, Kinder, Entwicklungsimpulse… Ich fasse es mal als “Verbindung” zusammen.

Was ist wichtiger? Geld oder Verbindung?

Du hast recht, das kann man nicht gegeneinander aufwiegen. Wir brauchen beides.

Wie der Beruf, stellt die Partnerschaft für die meisten von uns einen ebenso wesentlichen Lebensbereich dar. Deswegen lassen wir dort auch jede Menge Energie. Doch mit welchem Ergebnis? Oft wird ewig diskutiert, nervenaufreibende Kämpfe ausgetragen, schwierige Kompromisse ausgehandelt, über den eigenen Schatten gesprungen, Paarwochenenden zur Versöhnung vereinbart und und und...

Ehekrise

So gut wie jede und jeder hat viel Zeit und Kraft in die berufliche Qualifikation gesteckt.



Doch wie sieht es mit deiner Beziehungsausbildung aus?


Hast du einen Gesellenbrief? Oder schraubst und schnippelst du auf Gutdünken daran herum?

“Überlege mal, wie viel Zeit du in dein berufliches Fortkommen steckst?

Und dann schaue einmal, wie viel Zeit du damit verbringst, dich in Sachen Partnerschaft weiterzubilden?”

Wahrscheinlich wirst du nicht ansatzweise so viel Weiterbildungszeit für deine Beziehung aufbringen.

Da steckt keine böse Absicht dahinter. Es ist vielmehr so, dass weit verbreitete, ungeprüfte Annahmen über Beziehungen in unseren Köpfen herumgeistern:

  • “Beziehungen funktionieren von selbst… oder nicht”
  • “Wer sich informiert oder Beziehungsberatung in Anspruch nimmt, bei dem stimmt etwas in der Beziehung nicht.”


Das stimmt nicht! 

Ein unzulässiges Vorurteil das viele Beziehungen gefährdet.


Du und deine Beziehung - ihr habt kein Bindungsdefizit, sondern nur ein Bildungsdefizit.

Man ist auch kein Legastheniker, wenn man noch nicht schreiben gelernt hat. Man ist Analphabet. Es fehlt nur das Wissen darum, wie man mit Buchstaben umgeht. Das kann gelernt werden. 

Der Unterschied, weswegen wir bei Analphabeten aufhorchen und sagen “Du musst schreiben lernen” und das bei Beziehungsanalphabeten nicht tun, ist:


Beziehungs-Analphabetismus ist weit verbreitet und gesellschaftlich akzeptiert.


Das heißt jedoch nicht, dass das so bleiben muss. Im Gegenteil: Beziehungs-Analphabetismus verhindert, dass dein Bedürfnis nach geglückter Verbindung ausreichend gestillt wird.

Menschen sind in Gefühlssachen oft Autodidakten. So wie die meisten Analphabeten aufgrund von Wortbildern die Bedeutung des Wortes manchmal erraten, genauso stellen wir es mit Beziehungen an: Wir schauen uns unsere Beziehungsvorstellungen zu einem guten Teil von den Medien und unserer Umwelt ab. Nur malen die einen ein geschöntes Wunschbild und die anderen raten häufig ebenfalls.

Verzerrte Vorstellungen entstehen.

Im Ergebnis laufen unsere Beziehungen nicht so, wie wir uns das wünschen.

Was tun?

Wenn deine Beziehung weniger als stärkend und wohltuend ist, dann gibt es wahrscheinlich etwas zu lernen.

Welche Möglichkeiten der Weiterbildung habt ihr?

  1. Befragt ein befreundetes Paar, von dem ihr glaubt, dass es eine gute Partnerschaft hat: Was machen sie, damit es gut läuft?
  2. Lest einen Beziehungsratgeber
  3. Besucht einen Paarworkshop
  4. Organisiert euch Paarberatung

Pro-Tipp: Es ist schön, wenn ihr als Paar an der Beziehung arbeitet. Es verändert sich dennoch etwas, wenn du allein daran arbeitest.

Mit Weiterbildung (z.B. mit Transaktionsanalyse) in Bezug auf deine Partnerschaft hast du die Möglichkeit, deine Beziehungen auf das nächste Level zu heben. Um dich weiterzubilden, kannst du meinen Beziehungsratgeber lesen.

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Hast du eine Frage oder eine Anregung? Schreib mir in die Kommentare!


Viele Grüße

Dein Steffen

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