Transaktionsanalyse - Eine Theorie für die Praxis

Du interessierst dich für Transaktionsanalyse? In diesem Artikel erfährst du, warum Transaktionsanalyse (TA) ein äußerst praktisches Werkzeug für deinen beruflichen und privaten Alltag sein kann. Wir erklären dir, was genau TA ist. Du erhältst Definitionen, wir erklären dir Konzepte und geben dir Beispiele, damit du einen Überblick darüber bekommst, wie Transaktionsanalyse dir in der Anwendung helfen kann. Ob du Coach bist und Transaktionsanalyse als Tool einsetzen willst oder ob du sie als Führungskraft oder Angestellte*r für deinen persönlichen Erfolg nutzen möchtest. Hier wirst du finden, was du benötigst.

1. Definition Transaktionsanalyse

Eric Berne ist der Begründer der Transaktionsanalyse (TA). Hier ist eine seiner Definitionen der Transaktionsanalyse aus seinem Buch: “Was sagen Sie, nachdem Sie «Guten Tag» gesagt haben?” - “What Do You Say After You Say Hello?” (1972):

  • “Bei der Transaktionsanalyse handelt es sich um eine Theorie der Persönlichkeit, der Interaktion zwischen Menschen und außerdem um eine klinische Methode der Psychotherapie, die auf der Analyse von allen nur denkbaren Transaktionen zwischen zwei oder mehr Menschen auf der Grundlage ganz spezifischer und definierter Ich-Zustände beruht.”

Eric Berne: Der Begründer der Transaktionsanalyse

So definiere ich Transaktionsanalyse für mich (Steffen von Transaktionsanalyse-online.de):

"Transaktionsanalyse (TA) ist eine Theorie, die gut in der Praxis vermittelbar ist. Sie macht individuelle psychische Abläufe und menschliches Miteinander erklärbar, verstehbar und gestaltbar. Du wirst erkennen was

  1. bei dir,
  2. bei anderen
  3. und während des Kommunizierens vor sich geht

und wie du jeden dieser Bereiche entwickeln kannst. Mit ihrer klaren Zielsetzung für menschliche Entwicklung, mehr Autonomie zu erlangen, gibt sie dir Orientierung. Durch Transaktionsanalyse kannst du erfahren, wie du dich bereits entwickelt hast und wo noch Potentiale schlummern. Durch ihr positives Menschenbild fördert sie echtes Miteinander und setzt auf förderliche Entwicklung. 

Deswegen sehe ich die Transaktionsanalyse als Entwicklungsbeschleuniger."


2. Transaktionsanalyse einfach erklärt

Fällt das Wort Transaktionsanalyse (TA), denken viele zunächst an Banktransaktionen. Tatsächlich handelt es sich aber um eine Zusammenstellung sehr praxistauglicher Konzepte um Menschen und menschliche Beziehungen besser zu verstehen. Diese Konzepte sind in einer humanistischen Haltung miteinander verbunden.

Im Unterschied zum altbekannten Sender-Empfänger Modell der Kommunikationstheorie wo von Kommunikationseinheiten gesprochen wird, spricht man in der Transaktionsanalyse von Transaktionen. Bei einer Transaktion geht es um den Austausch von Informationen zwischen den Ich-Zuständen von zwei Personen. Bevor wir uns also genauer anschauen, was es mit den Transaktionen auf sich hat, benötigen wir zuerst etwas mehr Wissen über die Ich-Zustände:

Das sind Ich-Zustände:


Die Transaktionsanalyse geht dabei davon aus, dass sich Menschen in unterschiedlichen Situationen und Kontexten (beruflich, privat) in unterschiedlichen Zuständen befinden. Wenn du unter Stress stehst, bist du in einem anderen Zustand, als wenn du abends auf der Couch liegst. Transaktionsanalyse hat die Möglichkeit, diese unterschiedlichen Zustände zu benennen.

Sie belegt, dass die verschiedenen Zustände Auswirkungen darauf haben, wie wir Kommunikation verstehen. Unter Stress könntest du ein “Kommst du mal!” anders deuten, als wenn du gemütlich auf der Couch liegst. Vielleicht hat der ein oder andere unter Anspannung schon mal mit einem scharfen “Jetzt nicht!” darauf geantwortet, während von der Couch aus ein “Ja, warte…” zurückkam.

  1. Einem Eltern-Ich Zustand (EL)(Wertungen, Konventionen, Gewissheiten, Haltungen)

  2. Einem Erwachsenen-Ich Zustand (ER) (Informationen, Sachbezug, Klärungen, Objektivität)

  3. Einem Kind-Ich Zustand (K) (Reaktionen auf vermeintliche Elternbotschaften, Ausdruck von Begeisterung, Lust und Gefühlen wie Wut, Trauer, Angst und Freude).

Jeder Mensch besitzt drei Ich-Zustände: Eltern-Ich, Erwachsenen-Ich und Kind-Ich

Um die unendlich große Zahl der möglichen Zustände handhabbar zu machen, die ein Mensch haben kann, hat die Transaktionsanalyse eine Vereinfachung auf drei gut unterscheidbare Ich-Zustände vorgenommen.

Auf den Punkt gebracht:

  • Kommunikation im Sinne der Transaktionsanalyse ist das Hin und Her an Stimulation zwischen den Ich-Zuständen von Personen.
  • Eine Transaktion ist die kleinste Einheit an Information zwischen zwei Ich-Zuständen von Personen.

Mit Hilfe dieses verfeinerten Analyse-Instruments kann die Transaktionsanalyse Mikroeinheiten der Kommunikation beobachtbar und beschreibbar machen. Man kann sie analysieren. Auf diese Weise leitet sich auch ihr Name her: Transaktionsanalyse. Mit dem Konzept der Transaktionen kann sie Wirkungen im Kommunikationsverlauf erklären, die andere Kommunikationsmodelle nicht erklären können.

Beispiel 1:

  • Gesendet aus Erwachsenen-Ich: "Wie spät ist es?"
  • Gehört im Erwachsenen-Ich: "Es ist kurz nach neun."
  • Ist gleich: Der Austausch einer Transaktion zwischen Erwachsenen-Ich und Erwachsenen-Ich

In der Transaktionsanalyse werden Eltern-, Erwachsenen- und Kind-Ich-Zustand häufig so abgekürzt

Beispiel 2:

  • Gesendet aus Erwachsenen-Ich: Wann hast du vor das zu erledigen?
  • Gehört im  (rebellischen) Kind-Ich: Das wirst du schon sehen.
  • Ist gleich: Der Austausch von Transaktionen zwischen Erwachsenen-Ich und (rebellischem) Kind-Ich

Die Transaktionsanalyse spricht hier von einer gekreuzten Transaktion

Beispiel 3:

  • Gesendet aus dem Eltern-Ich: Das will ich nicht noch einmal erleben!
  • Gehört im (braven) Kind-Ich: Ich werde mich ab jetzt mehr anstrengen.
  • Ist gleich: Der Austausch von Transaktionen zwischen Eltern-Ich und Kind-Ich.

Der Verlauf einer Eltern-Kind-Transaktion

So kann man jeden Kommunikationsprozess nach dem Austausch zwischen Ich-Zustand zu Ich-Zustand analysieren. Man analysiert die  Transaktionen. Von daher hat sich der Name Transaktionsanalyse für das gesamte System abgeleitet. Tatsächlich enthält das System der Transaktionsanalyse aber viele weitere aufschlussreiche Konzepte. Die Ich-Zustände mit den Transaktionen bilden lediglich die Grundlage. Mit Transaktionsanalyse kannst dich selbst besser kennen lernen, Konflikte besser lösen, Stress und Burnout vorbeugen und vieles mehr. Sie ist wie eine gute Landkarte für alle möglichen Situationen deines Alltages, mit der du schneller dort hinkommst, wo du hinwillst. Beruflich und privat. In meinem Grundkurs Transaktionsanalyse lernst du die Konzepte der TA praxistauglich:

3. Transaktionsanalyse Berne: Geschichte, Grundannahmen

Eric Berne hat die Transaktionsanalyse begründet. Er wurde 1910 als Eric Lennard Bernstein in Kanada geboren. Später hat er sich in Eric Berne unbenannt, in den USA als Psychiater praktiziert und die US-Staatsbürgerschaft angenommen.

Eric Berne Spiele der Erwachsenen

Eric Berne

Dr. Berne hat sich über viele Jahre mit dem Phänomen “Intuition” beschäftigt und damit auch seine Beobachtungen geschärft, welche Ausdrucksformen und beobachtbaren Hinweise eine bestimmte Intuition auslöste und in eine bestimmte Richtung brachten. Dabei fiel ihm auf, dass seine Klienten sich in wahrnehmbar anderen Zuständen zeigten (Ich-Zustände). Fast so als wären es verschiedene Personen.

Aus diesen Beobachtungen formte er die ersten Konzepte einer einzigartigen Theorie der innerpsychischen Dynamiken und der Beziehungsdynamiken zwischen Menschen. Als psychoanalytisch ausgebildeter Arzt praktizierte er neuartige Formen der Therapie und entfernte sich zusehends von seinen alten Lehren. 

Als er 1956  einen Antrag zur Aufnahme in die psychoanalytische Gesellschaft stellte, wurde dieser abgelehnt. Angespornt durch diese Ablehnung entwickelte Berne immer mehr eigene Konzepte psychotherapeutischer Arbeit, aus der sich die TA entwickelte. In den 1960er Jahren wurde Dr. Berne und die Transaktionsanalyse durch die Veröffentlichung seines Buches “Games People Play” in den USA populär (Erschienen 1964, in Deutsch unter dem Titel “Spiele der Erwachsenen” 1967). 


Er versammelte zu dieser Zeit schon viele interessierte Psychologen und Psychiater in den legendären “San Francisco Seminaren” um sich. Diese entwickelten ihrerseits neue und spannende Konzepte in Anlehnung an das Theoriegerüst von Berne. 1964 entstand die Internationale Gesellschaft für Transaktionsanalyse (ITAA) in San Francisco.

Es war Eric Berne und seinen Mitstreitern ein Anliegen auf Augenhöhe mit Patienten zu arbeiten. Sie  wollten nicht “behandeln”, sondern die persönlichen Ressourcen und die Ressourcen der Therapiegruppe nutzen um Wege zur Heilung und persönlichen Entwicklung zu bahnen. Deswegen wird die Transaktionsanalyse auch der humanistischen Psychologie zugeordnet.

In dieser Zeit des gesellschaftlichen Wandels, weg von Erstarrung, Rassismus und hin zur sexuellen Befreiung, sind auch die Grundüberzeugungen der Transaktionsanalyse entstanden. Hier eine Übersicht:

Hier kannst du dir das Bild für Beruf und Studium in einer guten Qualität herunterladen.

Immer mehr Kolleginnen und Kollegen schlossen sich Eric Berne an und entwickelten eigene Modelle, die sich mit seinen Konzepten verbinden ließen. Zum Beispiel entwickelte Stephen Karpman das Drama Dreieck, welches sich hervorragend mit den Ich-Zuständen kombinieren lässt. Einen ersten Eindruck vom Drama-Dreieck bekommst du bei den Beispielen am Ende des Artikels. Hier ein Foto von Stephen Karpman mit  Steffen auf dem Transaktionsanalyse Weltkongress 2017 in Berlin.

Stephen-Karpman-Steffen-Raebricht TRANSAKTIONSANALYSE

Stephen Karpman und ich (Steffen) im Gespräch über das Drama-Dreieck

Über die Jahre entstand nach und nach eine umfassende Theorie und Praxis einer neuen psychologischen Richtung, die Transaktionsanalyse.

Wenn du Transaktionsanalytiker werden willst, musst du dich dafür ausbilden lassen. Mit dem Grundkurs Transaktionsanalyse kannst du deinen ersten Schritt dafür gehen:

Jetzt erhältst du einen Überblick darüber, wie sich Transaktionsanalytiker organisieren.

4. TA Anwendungsfelder und ihre Organisationen

TA wird hauptsächlich in vier Anwendungsfeldern gelehrt:

  1. Psychotherapie
  2. Beratung
  3. Bildung
  4. Organisation

Die Abgrenzung ist jedoch nicht immer ganz eindeutig. So gibt es viele Transaktionsanalytikerinnen und Transaktionsanalytiker, die in verschiedenen Feldern tätig sind. Weiterhin gibt es Berufe, die nicht eindeutig einem dieser vier Feldern zugeordnet werden können.

Auf der ganzen Welt haben sich Menschen, die mit Transaktionsanalyse arbeiten oder daran interessiert sind in Verbänden, zusammengeschlossen - sogenannten TA-Gesellschaften. Ein Ziel dieser Gesellschaften ist die Förderung und Verbreitung der TA:

Von den TA-Gesellschaften wurden Ausbildungsstandards festgelegt. Das hat den Vorteil, dass die TA-zertifizierten Ausbildungen weltweit anerkannt werden.

Du kannst sogar online an einer zertifizierten Ausbildung teilnehmen. Falls du daran interessiert bist, kannst du einmal hier schauen.

5. Transaktionsanalyse Beispiele

Jetzt geben wir dir ein paar Transaktionsanalyse Beispiele, wie die TA erfolgreich im Alltag angewandt werden kann:


a) Transaktionsanalyse Beispiele: Um Hilfe bitten mit Ich-Zustands-Wechseln

Mareike unternimmt mit ihrem Mann eine Dschungeltour. Dabei waten sie durch mehrere Flüsse. Insgeheim wünscht sich Mareike, dass ihr Mann sie unterstützt, indem er ihr beispielsweise eine helfende Hand reicht. Bisher hat sie jedoch noch nichts gesagt.

  1. Sie befindet sich in einem kindlichen Zustand (Kind-Ich-Zustand), in dem sie sich hilflos vorkommt.
  2. Sie interpretiert zunächst sein Verhalten (er hilft nicht) als “rücksichtslos” und beginnt sich zu ärgern (Wechsel in den wertenden Eltern-Ich-Zustand).
  3. Dann wird ihr bewusst, dass sie die Möglichkeit hat, um Hilfe zu bitten - und tut dies. Ihr Mann unterstützt sie daraufhin, wie sie es sich gewünscht hatte. Sie hat durch das Bewusstwerden ihrer kindlichen Gefühle und der erwachsenen Möglichkeit um Hilfe zu bitten, den Ich-Zustand erneut gewechselt und das Erwachsenen-Ich besetzt.

Wechsel vom Kind- in das Eltern- und schließlich in das Erwachsenen-Ich

Indem sie sich umentschied, war sie aus ihrem alten, nicht zielführenden gewohnten Verhaltensmuster ausgestiegen und hatte es aktiv durch ein zielführendes ersetzt. Sie wartete nicht mehr stumm oder jammernd darauf, dass ihr vielleicht jemand hilft. Sie kümmerte sich aktiv darum, dass sie das bekam, was sie benötigte. Sie war stolz auf sich und klopfte sich mental auf die Schulter. Mit Hilfe der Ich-Zustände kannst du schnell herausfinden, in welchem Zustand du und andere sich befinden. Das hilft dir bei unpassenden Zuständen Maßnahmen zu ergreifen, um dich oder andere in förderliche Zustände einzuladen.


b) Beispiele Transaktionsanalyse: Nicht mehr ärgern durch Gefühlsbewussheit

Ich (Steffen) stand am Zug zu Beginn einer großen Reise. Zwei Freunde verabschiedeten mich. Auf einmal kam ein stark nach Alkohol riechender Mann zu unserer Runde dazu und fing an das Gespräch zu dominieren. Auf einmal sagte einer meiner Freunde zu ihm: "Du, wir würden uns gern verabschieden. Wäre es für dich okay, wenn wir noch kurz unter uns sein könnten?" Der Mann entschuldigte sich und ging. Mein Freund sagte zu uns: "Früher hätte ich nichts gesagt und mir eine Ärger-Rabattmarke geklebt. Heute nicht mehr." Wir lachten.

Das Konzept der Rabattmarken gehört zum Thema Gefühle. Rabattmarken sammeln bedeutet, dass man seine Ärger-Gefühle aufstaut und sie für eine spätere Auszahlung ansammelt. Der Volksmund kennt das als den Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Dabei entlädt man geballt seinen gesammelten Ärger. Hätte mein Freund seinen Ärger zurückgehalten, hätte es sein können, dass er vielleicht später beim Autofahren gepöbelt hätte: “Nun fahr doch, du Idiot!” Mit Hilfe des Gefühls-Konzepts der Transaktionsanalyse lernst du dein Gefühlsleben noch besser zu verstehen. Du lernst, wie du deine Gefühle förderlich einsetzen und wie du Gefühlsblockaden auflösen kannst.

c) Transaktionsanalyse Beispiele: Paarstreitigkeiten verhindern mit dem Drama-Dreieck

Das Drama-Dreieck ist ein beliebtes Konzept in der Transaktionsanalyse. Es beinhaltet eine:

  • Retter - Position
  • Verfolger - Position
  • Opfer - Position

Bei Paaren, Freunden, Familienmitgliedern oder Kollegen gibt es manchmal eine eingespielte Dynamik zwischen einer scheinbar starken Position (Retter oder Verfolger oben im Drama-Dreieck) und einer scheinbar schwachen Position (Opfer unten im Drama-Dreieck). Es ist die Frage danach, wer die Hosen anhat. Die/Der Starke übernimmt dann häufig zu viel Verantwortung oder weiß es besser, während die/der Schwache seine Möglichkeiten und Verantwortung nicht wahrnimmt.

Das Trickreiche am Drama-Dreieck ist jedoch, dass es zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem Rollenwechsel kommen kann. Dann kommt es zu einem Konflikt, der seine Ursache im oben und unten der Beziehungsdynamik im Drama-Dreiecks hat. Diese Dynamik wird im Konzept der “Psychologischen Spiele” beschrieben. Das Dramadreieck ist dabei der “Dreh- und Angelpunkt”. Im wahrsten Sinne des Wortes drehen sich die Rollen. Das Opfer wird zum Verfolger. Der Retter wird zum Opfer, der dann wiederum angriffig als Verfolger aus dieser Rolle heraus kommt. Und schon ist ein heftiger Streit im Gang. Diese Dynamik ist den Streitenden jedoch nicht bewusst. Es wird nur bemerkt, dass die Stimmung auf einmal kippt.

Ein solches Kippen kann beispielsweise so enden:

  • Die Person in der Opfer-Position fragt jammernd: Was machen wir heute bloß? Nach mehreren Vorschlägen aus der Retter-Position wechselt die Person in der Opfer-Position in den Verfolger und klagt an: “Immer geht es nach deiner Nase!” Dadurch wird die Person, nach “deren Nase” es immer ging - zum Einnehmen der Opfer-Position gedrängt.

Die beiden Spieler tauschen die Rollen. Während sie aus der Opfer-Position in die Verfolger-Rolle wechselt, wird er in die Opfer-Rolle eingeladen.

  • Oder die Retter-Person ist genervt von der Unselbstständigkeit des Partners und wechselt in den Verfolger: “Siehst du das nicht? Mach doch auch mal was!”

Am Ende der Dynamik im Drama-Dreieck fühlen sich alle Beteiligten zumindest schlecht, wenn nicht sogar noch Schlimmeres. Es kann auch zu Handgreiflichkeiten kommen bis hin zu Gerichtsverfahren. Mit Kenntnis des Drama-Dreiecks kannst du Konfliktpotenzial schnell erkennen und in einer Weise reagieren, sodass du dich nicht mehr so leicht in Streitigkeiten verwickelst.

Wir hoffen, dass dir die Transaktionsanalyse Beispiele dabei helfen, deine Beziehungen förderlich zu gestalten. Mit ihren klaren und einfach verständlichen Konzepten kannst du komplexe Situationen analysieren. Der Artikel wurde verfasst von Bernd Taglieber und Steffen Raebricht. Falls du Fragen oder Anmerkungen hast, nutze einfach die Kommentarfunktion. Wir antworten persönlich!


Artikeldaten:
Das ist Transaktionsanalyse (TA) - Eine Theorie für die Praxis
Name des Artikels:
Das ist Transaktionsanalyse (TA) - Eine Theorie für die Praxis
Kurzbeschreibung:
Fällt das Wort Transaktionsanalyse, denken viele zunächst an Banktransaktionen. Tatsächlich handelt es sich aber um ein äußerst konkretes psychologisches System, um Menschen und menschliche Beziehungen besser zu verstehen.
Autor:
Veröffentlicht:
Transaktionsanalyse-online
Logo:
  • Leo sagt:

    Sehr schön beschrieben. Hat sehr gut geholfen. Brauche es für einen Vortrag :)

  • >