Grundgefühle der Transaktionsanalyse - 
Nicht alle Gefühle sind gleich zugänglich 

Kennst Du das? Du kannst vor Trauer weinen wie ein Schlosshund? Wenn es aber darum geht Deinen Ärger auszudrücken, dann bist Du gehemmt. Oder umgedreht? Die Transaktionsanalyse beschäftigt sich eingehend mit Gefühlen. Ihr Ziel ist es, dass du Zugang zu all' deinen Grundgefühlen erhältst.

Wir alle haben Gefühle, die wir uns mehr erlauben als andere. Manche Menschen verbieten sich manche Gefühle sogar komplett. Überspitzt: Die beste Freundin, die „immer“ gut drauf ist. Sie erlaubt sich keinen Ärger. Oder der Freund, der niemals weint. Er erlaubt sich keine Trauer.

Es kann sogar sein, dass sich jemand gar keine Gefühlsausdrücke mehr erlaubt. Er spürt dann nur noch das Gefühl der Gefühllosigkeit - eine innere Leere.


Die Grundgefühle der Transaktionsanalyse


Es gibt ein paar Gefühle, die auf der ganzen Welt anzutreffen sind. Die Transaktionsanalyse kennt vier. Dazu zählen:

  • Trauer
  • Angst
  • Ärger
  • Freude

Trauer dient dazu Vergangenes zu bewältigen. Angst schützt vor Gefahren in der Zukunft. Ärger hilft bei der Bewältigung nicht wünschenswerter Situationen in der Gegenwart, wenn beispielsweise persönliche Grenzen überschritten werden. Freude signalisiert, dass alles in Ordnung ist und dass es so bleiben kann, wie es gerade ist.

Andere Gefühle bestehen meistens aus einer Mischung der Grundgefühle. Eifersucht kann beispielsweise eine Kombination aus Angst und Wut sein. Häufig ist unsere emotionale Kompetenz nicht so ausgereift, dass wir sie gleichzeitig und getrennt voneinander wahrnehmen können. Wir nehmen sie dann nur als einen Gefühlsmix wahr. Das können wir aber ändern, indem wir unsere emotionale Kompetenz entwickeln.


Gefühlszugänge


Wir haben meistens nicht bewusst gewählt zu welchen Gefühlen wir einen guten oder weniger guten Zugang haben. Es ist „einfach so“ gekommen. Tatsächlich hängt die Verteilung wahrscheinlich mit Deiner familiären Herkunft zusammen. Bestimmte Gefühle wurden belohnt und gefördert während andere keine Beachtung fanden oder vielleicht sogar bestraft wurden: “Ein echter Indianer kennt keinen Schmerz.” Deswegen habe ich ein Arbeitsblatt für Dich vorbereitet. Du kannst Dich selbst reflektieren und einen ersten Eindruck davon bekommen, wie Deine Gefühlsverteilung angelegt ist.

Im Grundkurs Transaktionsanalyse gehen wir im Modul Maschen und Gefühle genau auf das Thema Gefühle ein. Hier ein Auszug:

Maschen Transaktionsanalyse

"Für viele Menschen sind ihre Gefühle ein einziges Rätsel. Sie stehen im Weg, kommen zur falschen Zeit und alles wäre so einfach ohne sie. Dabei sind sie eigentlich dazu geschaffen dich zu unterstützen und dir als Ratgeber zur Seite zu stehen. Du lernst, welche Beziehung es zwischen Verhalten und Gefühlen gibt, was der Unterschied zwischen echten Gefühlen und unechten Gefühlen ist, wie man unechte Gefühle erkennen kann, wieso wir Gefühle aufstauen und wie wir uns von unechten Gefühlen befreien können. Nutze deine Gefühle um persönlich und beruflich voranzukommen. Lerne Gefühlskompetenz statt dich mit Gefühlskuddelmuddel zu bremsen. Transaktionsanalyse kann dir dabei helfen. Lasse Denken und Fühlen an einem Strang ziehen und nutze dein Gefühlsleben, um dich zu entwickeln."

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Über den Autor: Steffen Raebricht 

Gründer von TA+

Transaktionsanalyse-Trainer, Selbstständig, Universitäts-Dozent (UT-Dallas), Trainer, Coach, Autor, Imker

Hier erfährst du mehr über Steffen

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