• 10. März 2020

​Kommunikationstraining: Bei anderen ankommen 

​Kommunikationstraining - dahinter steckt für viele Menschen ein wenig greifbarer Begriff. Kommunikation kann man nicht anfassen, nicht sehen oder riechen. Es fällt mitunter schwer zu verstehen, warum du viele hundert Euro​ ausgeben sollst, nur um besser zu kommunizieren. Mein Name ist Steffen Raebricht und ich bin Experte für Kommunikation. Hier erfährst du die Vorteile von Kommunikationstraining und welche Möglichkeiten der Weiterbildung dir zur Verfügung stehen.

Man kann nicht nicht kommunizieren.
Paul Watzlawick

​1. Definition Kommunikationstraining

​Ein Kommunikationstraining ist ein Training deiner Kommunikationsfertigkeiten. Das bedeutet, dass du genauer darauf schaust, wie du kommunizierst. Dabei helfen Tools und Techniken sowie gezielte Interventionen, die eine förderliche Einstellung bewirken. Zum Beispiel ein positiveres Menschenbild. Interventionen können auch auf die Lösung von emotionalen Kommunikationsblockaden abzielen. Zum Beispiel die Angst beim Präsentieren vor einer Gruppe.

Damit erhöhst du die Wahrscheinlichkeit besser zu verstehen und verstanden zu werden. Auf diese Weise kannst du deine und die Bedürfnisse von anderen adäquater erfüllen. Du hilfst also nicht nur dir, sondern auch deiner Umwelt. Und das macht dich wiederum attraktiver. Zum Beispiel für deinen Arbeitgeber.

Kommunikationstraining als Soft Skill ist also alles andere als soft. Es gibt dir konkrete Methoden an die Hand um harte Fakten in Form von guten Beziehungen und Erfolg im ganzheitlichen Sinne zu erreichen.

2. Gespräche erfolgreich führen: Was bewirkt ein Kommunikationstraining

Ein gutes Kommunikationstraining fokussiert auf ​3 Bereiche:

  1. Dass du dich selbst besser verstehst
  2. Dass du andere besser verstehst
  3. Dass du von anderen besser verstanden wirst

Wenn du diese drei Bereiche besser verstehst, stellen sich automatisch wünschenswertere Ergebnisse ein: 

  • Du kannst andere besser überzeugen und begeistern
  • Du gewinnst an Souveränität
  • Du hast eine bessere Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Du kannst Konflikte besser lösen
  • Du kannst besser auf den Punkt kommen und Missverständnisse vermeiden

Die meisten Menschen denken über ihre Kommunikation, dass sie korrekt verstanden werden. Deswegen sehen sie keine Notwendigkeit für ein Kommunikationstraining. Ganz nach dem Motto: 

“Das habe ich doch gesagt! Was gibt es daran nicht zu verstehen?”

Für dieses Denken sind veraltete Kommunikationstheorien verantwortlich. Sie besagen, dass ein Sender eine Information sendet, die dann von einem Empfänger aufgenommen wird. So wie dieses Bild.

Es ist aber bei Weitem nicht so einfach. Schaue dir dazu doch einmal dieses Video an, da erkläre ich, wie Kommunikation wirklich abläuft.

​​Ein Vakuum, geschaffen durch fehlende Kommunikation, füllt sich in kürzester Zeit mit falscher Darstellung, Gerüchten, Geschwätz und Gift.​
Cyril Northcote Parkinson

Weil Kommunikation komplex ist, gibt es Methoden:

  1. Dich besser zu verstehen und somit klarer auszudrücken
  2. Zu überprüfen, ob deine Kommunikation so ankommt, wie du möchtest
  3. Zu überprüfen, was dein Gegenüber tatsächlich gemeint hat

Tatsächlich macht jeder von uns beim Kommunizieren schon eine Menge intuitiv richtig. Wir erhalten beim Bäcker unsere Brötchen, können mit anderen auf der Arbeit kooperieren und gestalten Beziehungen mit unseren Mitmenschen.

Ein Kommunikationstraining setzt an:

  1. An Stellen, wo es mit der Kommunikation hapert
  2. An dem Prozess, wie kommuniziert wird

Wo hapert es mit der Kommunikation? 

  • Wenn es zu Streitigkeiten oder Missverständnissen kommt
  • Wenn sich ein Partner in der Paarbeziehung weniger als zufrieden fühlt,
  • Wenn Mitarbeiter nicht die gewünschten Ergebnisse liefern
  • Wenn dir die Worte im Mund herumgedreht werden
  • Wenn du zu wenig Anerkennung bekommst
  • Wenn du dich ausgenutzt fühlst
  • Wenn du gestresst bist
  • Wenn man dir Vorwürfe macht oder du anderen Vorwürfe machst
  • Wenn du nicht das bekommst - was du haben willst

Jetzt schauen wir uns an, was mit dem Prozess, wie kommuniziert wird, gemeint ist. Stelle dir vor, du hast eine Wegstrecke von 10km zurückzulegen. Es gibt zwei Möglichkeiten: ​einmal mit gut sitzenden Wanderschuhen oder Barfuß. 

Wie entscheidest du dich?

Bei beiden Optionen ist das Resultat dasselbe. Du hast 10 km bestritten. Jedoch das Wie unterscheidet sich gewaltig. Mit gut sitzenden Wanderschuhen geht es dir nach der Strecke gut. Du konntest die Natur genießen und fühlst dich gut, weil du etwas für deinen Körper getan hast. Bist du barfuß gelaufen, geht es dir wahrscheinlich nicht mehr gut. Du möchtest du wahrscheinlich nur noch liegen. Du bist zwar am Ziel, jedoch hat dich die Strecke viel mehr Kraft gekostet. Der Unterschied lag im Prozess des Wanderns! D​as WIE.

Genauso ist es beim Kommunizieren. Viele Menschen sind weitestgehend Outcome orientiert. Sprich, sie achten nur darauf, ob 10 km zurückgelegt wurden. Nicht jedoch, wie kommuniziert wurde. Hast du vielleicht schonmal in einem Büro gearbeitet, wo dauernd schlechte Stimmung herrschte? Es wird zwar auch Arbeit verrichtet. Die Prozesse sind jedoch stressend. Ganz im Gegensatz zu einem Arbeitgeber, bei dem Wert auf Offenheit und eine gute Atmosphäre gelegt wird. Hier macht das Arbeiten Spaß.

Gutes Kommunikationstraining legt einen Schwerpunkt auf den Prozess. Auf diese Weise bleibt der Weg zum Ziel freudig und spart Energie.

3. Wofür ein Kommunikationsseminar?

​Ein Kommunikationsseminar hilft dir, deine Bedürfnisse und die von anderen auf leichtere Weise zu erfüllen. Wenn wir einmal genau hinschauen, dann ist die Kommunikation unser einziges Mittel, mit anderen in Kontakt zu treten. Sei es verbal mit Worten. Oder auch nonverbal mit Blicken. Oder paraverbal mit deiner Betonung. War dir das vorher bewusst?

Kommunikation ist das einzige Mittel zur Verständigung zwischen Menschen.

Ja, jeder bekommt die Fähigkeit zum Kommunizieren in die Wiege gelegt. Jedoch ist ihre Qualität unterschiedlich. Sie ist stark von deiner Herkunft abhängig. Als Kind lernst du Kommunikation durch Nachahmung. Du imitierst deine Eltern, Erzieher und Lehrer.

​Schätze einmal ein, wie intensiv sich deine Eltern und co mit Kommunikation befasst haben?

Kommunikationsforscher und Psychologen haben Menschen beobachtet, die besonders gut kommunizieren können. Diese Beobachtungen haben sie in Kommunikationsmodelle transferiert, die erlernbar sind. Wenn du ein Kommunikationstraining besuchst, lernst du also Methoden, die die erfolgreichsten Kommunikatoren auf natürliche Weise angewendet haben. Du kannst dann deren Methoden für dich lernen und somit deine Kommunikationsfähigkeiten erweitern. Bei einer guten Kommunikationsschulung lernst du also Dinge, die Erfolgreiche natürlicherweise anwenden.

4. Funktioniert Online-Kommunikationstraining?

Eine berechtigte Frage. Schließlich hat man bei einem Online Kurs kein Gegenüber zum Kommunizieren. Allerdings braucht man das bis zu einem gewissen Grad auch gar nicht. Denn das Kommunizieren mit anderen steht am Ende eines psychischen Prozesses. Bevor also Worte aus deinem Mund kommen, passieren vorher eine ganze Menge anderer Dinge:

  1. Du gibst den Worten, die du gehört hast (unbewusst) eine Bedeutung
  2. Zu dieser Bedeutung kommen dir (automatisch) Gedanken
  3. Aus diesen Gedanken wählst du (unbewusst) Aspekte aus
  4. Die Aspekte des Gedankens packst du dann in Worte

Du siehst, bevor wir etwas aussprechen, passiert schon eine ganze Menge im Kopf. Es macht natürlich einen Unterschied, wie du beispielsweise die Kommunikation deines Gegenübers beurteilst (1.). Wenn sie sagt: “Jetzt mache ich wieder die ganze Arbeit.” - hörst du es als Anschuldigung oder als Selbstoffenbarung? Je nach Beurteilung, würde deine Reaktion sicherlich ziemlich unterschiedlich ausfallen. Bewusstheit über deine persönlichen Bewertungsmuster zu erlangen, kann gut über einen Onlinekurs funktionieren.

Das gleiche gilt für automatische Gedanken (2.). Diese sind geprägt von deinen Erfahrungen. Deine automatisch auftauchenden Bilder/Worte können jedoch auch nicht Förderliches enthalten. An dieser Stelle gilt es ebenfalls Bewusstheit für die eigenen gedanklichen Prozesse zu entwickeln und aktiv neue zu entwickeln. Das kannst du ebenfalls online lernen.

Welche Aspekte du aus deinen Gedanken für die weitere Kommunikation auswählst (3.), ist von deiner Absicht, deinem Fokus und deiner Haltung abhängig. Nimmst du aktiv eine förderliche Haltung ein, wird sich deine Kommunikation ebenfalls förderlich verändern. Ein Onlinekurs kann auch bei diesem Punkt helfen.

Es gibt auch Grenzen für Kommunikations-Onlinekurse. Zum Einstieg eignen sie sich hervorragend nach meinem Dafürhalten. Das bezeugen auch die vielen positiven Rezensionen meiner Onlinekursteilnehmer.

​5. Kommunikationstrainings

​​Du möchtest deine​ berufliche​​ und private​ ​Kommunikation mithilfe der Transaktionsanalyse verbessern? Du möchtest dich ​mit anderen ​darüber austauschen? ​Dann ist mein Kommunikationstraining genau das Richtige für dich. Du wirst viel über Kommunikationstheorien lernen. Vor allem werde ich dir aber zeigen, wie du das Wissen im Alltag für dich nutzen und anwenden kannst.  

Wenn dir der Artikel gefallen hat, du Fragen hast oder dir etwas fehlt, schreibe gern in die Kommentare.

Viele Grüße
Steffen



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Ein Kommunikationstraining ist ein Training deiner Kommunikationsfertigkeiten. Das bedeutet, dass du genauer darauf schaust, wie du kommunizierst. Dabei helfen Tools und Techniken sowie gezielte Interventionen, die eine förderliche Einstellung bewirken.
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